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  Fortbildung

  "Mathilde macht Lernfortschritte" -
Fortbildungskonzept des Königin-Mathilde-Gymnasiums 2010


1. Zielsetzung

Die Fortbildungsmaßnahmen an unserer Schule sind grundsätzlich darauf ausgerichtet, unsere Arbeit im Sinne der Ziele des Schulprogramms weiterzuentwickeln.

Fortbildung soll dementsprechend dazu beitragen, das Königin-Mathilde-Gymnasium als eine Schule mit gutem, abwechslungsreichem und erfolgreichem Unterricht in angenehmer räumlicher Atmosphäre, mit ruhiger zeitlicher Struktur und in menschlich gutem Klima zu gestalten, in welcher der Einzelne wichtig ist.

2. Bestandsaufnahme

Unsere Schule kann – neben den individuellen Fortbildungen einzelner Kolleginnen und Kollegen - an umfangreiche Fortbildungsmaßnahmen für das gesamte Kollegium bzw. für Teilgruppen in den letzten Jahren anknüpfen:

2005:   Pädagogischer Tag: Umsetzung der Kernlehrpläne; Konzepte für den NAWI-Unterricht
            Messwerterfassung (Fachschaft Chemie)    
            Naturwissenschaftlicher Unterricht (Fachschaften Naturwissenschaften)

2006:   Konflikttraining (Teilgruppe des Kollegiums)

2007:   Pädagogischer Tag: Individuelle Förderung – Bausteine zu einem Förderkonzept
            Prävention von Essstörungen in der Schule (Teilgruppe)
            Erwachsen werden – Lions-Quest (Teilgruppe)

2008:   Pädagogischer Tag: Wandel der Lernkultur
            Konflikttraining II: Gewaltfreie Kommunikation (Teilgruppe)

2009:   Pädagogischer Tag: Unterrichtsentwicklung
            Kreative Wege der Leseförderung (Fachschaft Deutsch)

            Erwachsen werden - Lions Quest (2. Teilgruppe)

            Grafstat - Statistikprogramm (Fachschaften Gesellschaftswissenschaften)

            Innere Differenzierung im Fachunterricht (Teilgruppe)

            Adobe Photoshop- Bildbearbeitung (Teilgruppe)

            Bewegungspausen im Unterricht (Fachschaft Sport)

2010:  Pädagogischer Tag: Jungenförderung - Geschlechtergerechte Erziehung

           Erwachsen werden - Lions Quest (weitere Teilgruppen)

           Jugend debattiert (Fachschaft Sozialwissenschaften)

2011:  Pädagogoscher Tag: Pädagogische und fachspezifische Fragen u.a.:

           Rudi Rhode: Sicheres und selbstbewusstes Auftreten in Konfliktsituationen;
           Sara Golcher: Kreative Wege der Leseförderung; Christoph Laue: Jüdisches Leben in Herford

2012:  Pädagogischer Tag: Fachspezfische Fragen und Curriculumentwicklung

2013:  Pädagogischer Tag: Lehrergesundheit u.a.: Stressabbau; Stimm- und Sprechtraining...

           2. Pädagogischer Tag: Unterrichtsentwicklung

2014:  Pädagogischer Tag: Regeln und Respekt

           2. Pädagogischer Tag: Kernlehrpläne in der Einführungsphase

2015:  Pädagogische Tage: Kernlehrpläne

2016:  Pädagogischer Tag: Umgang mit Krisensituationen - schnelle Wege aus der Chaosphase

           mit Philip Hergt (Crisis Consulting)


3. Schwerpunkte der Fortbildung

Für alle Ebenen der Fortbildung, für das gesamte Kollegium, für Teilgruppen oder Fachschaften sowie für einzelne Kolleginnen und Kollegen, können für die nächsten Jahre Schwerpunkte benannt werden, die sich aus den bisherigen Fortbildungen, aus den Ergebnissen der Qualitätsanalyse, aus gesetzlichen Vorgaben oder unseren Zielsetzungen ergeben.

  • Fortbildungen für das gesamte Kollegium finden jährlich statt, in der Regel als Pädagogischer Tag nach den Halbjahreszeugnissen; sie haben die langfristige Entwicklung der Schule, pädagogische Innovationen und das Selbstverständnis des Kollegiums im Sinne der oben genannten Zielsetzungen zum Thema.
  • 2009 wurden offene Fragen des Pädagogischen Tages im letzten Schuljahr aufgearbeitet, u.a. das Methodenkonzept, Kooperatives Lernen sowie Soziales Lernen. Hierzu konnte die Unterstützung durch das Bildungsbüro des Kreises Herford genutzt werden.
  • Fortbildungen für interessierte Teilgruppen des Kollegiums zu besonderen (pädagogischen) Themenbereichen werden kontinuierlich fortgesetzt:
    • Einführungen in SCHILD für Kolleginnen und Kollegen aus dem  Verwaltungsbereich
    • Für relevante Themen der Schulentwicklung – kooperatives Lernen, Projekt arbeit, differenzierter Unterricht, individuelle Förderung, Umgang mit  schwierigen Schülern – sollen darüber hinaus  Fortbildungsveranstaltungen geplant werden.
    • Fortbildungen für Fachschaften: Durch die Einführung der Kernlehrpläne und des Zentralabiturs wird sich unterschiedlicher Bedarf der einzelnenFachschaften im Hinblick auf deren Implementation, auf neue, angepasste Unterrichtsinhalte etc. ergeben. Die Fachschaften sollen ihre Fortbildungswünsche ermitteln.
    • Individuelle Fortbildungen ergeben sich beispielsweise aus gesetzlichen Vorgaben (z.B.  Sicherheitsbeauftragter), aus besonderen  Aufgabenbereichen an der Schule oder individuellen Interessen in  Abstimmung mit den Zielen des Schulprogramms und Angeboten externer Anbieter.


4. Organisatorische Fragen und Perspektiven

  • Kontinuität der Fortbildungen: Im Hinblick auf einen kontinuierlichen Prozess der Fortbildung im Kollegium - neben den Maßnahmen für interessierte Teilgruppen – werden Regelungen vereinbart: In jeder Fachschaft sollte pro Schuljahr eine Fortbildungsmaßnahme durchgeführt werden, sei es für die gesamte Gruppe oder für einzelne Mitglieder, welche die Ergebnisse in der Fachschaft vermitteln.
  •  Kommunikation der Ergebnisse: Um die Ergebnisse von Fortbildungen für alle Kolleginnen und Kollegen nutzbar zu machen, wird für die Kommunikation vereinbart: Teilnehmer von individuellen Fortbildungen informieren verbindlich in den  betreffenden Fachkonferenzen darüber; Material aus Fortbildungen wird für das gesamte Kollegium (im Lehrerzimmer) zur Verfügung gestellt.       
  •  Anbieter von Fortbildungen: Maßnahmen zu Unterrichtsentwicklung und individueller Förderung sind Schwerpunkte der Fortbildung durch das Kompetenzteam für den Kreis Herford, hier können Veranstaltungen angefordert werden. Inwieweit dadurch unser Bedarf erfüllt werden kann oder ob auf weitere (kommerzielle) Anbieter zurückgegriffen werden muss, kann im Einzelfall nach der Höhe der Kosten entschieden werden. 
  • Finanzierung von Fortbildungen: Im Prinzip können alle Fortbildungen aus dem schuleigenen Fortbildungsetat finanziert werden. Das gilt auch für die Kosten individueller Fortbildungen, soweit sie der Schulentwicklung dienen können. Hier müssen noch transparente Kriterien vereinbart werden, welche Gebühren, Fahrtkosten etc. aus dem Etat übernommen werden (anteilige Kostenübernahme, Reihenfolge der Anmeldung...). 
  • Zeitliche Planung von Fortbildungen: Die Teilnahme an Fortbildungen ist grundsätzlich geregelt. Unterrichtszeit kann neben unterrichtsfreier Zeit für Fortbildung genutzt werden. Im Regelfall muss adäquater Vertretungsunterricht sichergestellt sein. Für das gesamte Kollegium stehen 1 bzw. 2 Tage (bei Nutzung eines weiteren unterrichtsfreien Tages) zur Verfügung. Darüber hinausgehende individuelle Fortbildungen sollen auf die Ziele des Schulprogramms abgestimmt sein. 
  • Evaluation der Fortbildung: Die Fortbildungsmaßnahmen werden regelmäßig innerhalb des Schuljahres dokumentiert (s.o.) und im Hinblick auf ihre Wirksamkeit - falls möglich und sinnvoll auch in statistischer Form - evaluiert. Dies kann im Rahmen der beteiligten Fachkonferenzen bzw. in Form kurzer Berichte auf Lehrerkonferenzen stattfinden.