Schüler überzeugen beim KMG-Solistenkonzert

Mit Gitarre, Klavier, Blas- und Streichinstrumenten: eine bunte Mischung aus Klassik und Pop haben die Schüler des Königin-Mathilde-Gymnasiums bei ihrem Solistenkonzert „Von Bach bis Beatles“ am Donnerstagabend präsentiert. Mehr als 30 Stücke gab es im Raum A 301 zu hören. Schüler und Eltern sorgten dafür, dass darin kein Platz mehr frei war und jede Darbietung mit heftigem Applaus belohnt wurde. Die Musikbeiträge selbst unterstrichen den Anspruch der Schule, eine breit gefächerte, und dennoch konzentrierte, fundierte und fachlich hochwertige musikalische Ausbildung zu gewährleisten. Überall im Raum lag Schokolade verteilt – ein Markenzeichen des Solistenkonzerts und sicherlich Motivationsschub und Nervennahrung zugleich. Denn dass die Nerven flattern, bleibt selbst trotz eines tollen Publikums und gewissenhafter Vorbereitung nicht aus. Die Schüler schafften es aber hervorragend, ihre Stücke dennoch sicher und gefühlvoll zu spielen. Organisatorin, Leiterin und Klavierbegleiterin Kathrin Frigger applaudierte kräftig mit und half den Schülern, die sich wochenlang intensiv in Pausen, Freistunden und in der Freizeit vorbereitet hatten. Sie begleitete 25 der 32 Stücke am Klavier und hatte die Stücke mit den Schülern in wochenlanger Probenarbeit einstudiert.

Den Anfang machte das Vororchester (Lara Liedtke, Charlotte Holle, Simon Kühn, Lea Kwiatkowsky und Emily-Siophie Kimmerle), das später noch als Trio zu hören war. Mit ihrem Gesang begeisterten Marie Böhm, Anna Reuber, Lily Castrup, Ivi Siskas und Greta Fröhling, teilweise solo, teils im Duett. Die Pianisten Ruth Brendel und Alexander Bitner spielten hervorragend Klavier, ebenso wie Thomas Koch, der für ein weiteres Stück sogar an die historische Orgel wechselte. Ein vielversprechendes Talent ist auch Emily-Sophie Kimmerle, die an der Geige das Publikum faszinierte. Simon Vollmer entführte die Zuhörer mit seiner Gitarre nach Südamerika. Zum Finale gab es das Quartett „ Little me“ mit Marie Böhm (Gesang) , Elli Preising (Klarinette) , Kathrin Frigger (Cello) und Jantien Stelte (Klavier) zu hören, das a-Kapella mit einem jazzigen Schluss das zweistündige, überaus gelungene Konzert abrundete. Der langanhaltende Applaus war für alle Musiker die wohlverdiente Anerkennung nach 10 Wochen Probenarbeit. Schulleiter Erhard Kirchhof bedankte sich am Ende bei den Schülern für ihr Engagement und ihren Mut, sowie bei Kathrin Frigger, die „ großes Engagement weit über den Unterricht hinaus“ gezeigt habe.